Im Artikel tierisch erzähle ich von meinem kindlichen Umgang mit Tieren. Im Beitrag Tierische Anzeige geht es darum was ich von Tieren oder eher mittels Tier gelernt habe.
Im anderen Blog schrieb ich, dass ich von Angst vor Hunden komme. Und dann später zuweilen über die Jungs, Richie und Gismo.
Als ich mich für Richie entschied, kannte ich schon einige Hunde, mit denen ich zurecht kam. Doch noch immer wechselte ich zuweilen die Straßenseite, je nach Hund. Aber ich war nach einigen Jahren üben sicher, dass ich das hinbekommen würde mit einem Golden Retriever, er wäre als Welpe anfangs ja noch kleiner. Rund ein Jahr später kam Gismo dazu.

Spielen und beschäftigen
Spielen, beschäftigen, das ist nicht meins. Ich habe das schon mit Kindern kaum gemacht. Egal ob Leihkind oder eigenes, ich war immer die, die den Alltag mit jemandem machte.
So ähnlich ist es auch mit den Hunden. Anfangs hatte ich ein Ladengeschäft mit Kundenverkehr. Und viele Stunden, in denen ich zumindest kurz mal dort sein musste. So war es oft eine Kombination aus Job und kurzer Hunderunde zwischendurch.
Ich habe schon diverse Intelligenzspiele vor allem mit Richie gemacht, insbesondere an Schlechtwettertagen. Ein echter Retriever mit Dingen zurückbringen war Richie nie. Er ist auch nicht ballbegeistert. Ab und zu zerrt er gern, das wars dann mit Spielen.
Gismo hat alle paar Wochen mal einen Abend, an dem er ein dutzend Mal vom Sofa hüpft, etwas Geworfenes wieder holt, sich freut, wenn es fliegt und es erneut holt.
Die Hunde passen zu mir, wir spielen eher nicht.
Hundeaufgaben
Nun es gibt offizielle und inoffizielle Aufgaben.
Gismo

Gismo ist ein Jagdmonster, daher kann er nur in eingezäunten Bereichen mal frei laufen. Er jagt alles, Blätter, Schmetterlinge, aber wenn er es erkennt auch Tiere, die größer sind als er.
Das ist was draußen ist. Dann gibt es noch innen.
Da hat Gismo genau eine Aufgabe, er ist niedlich und er weiß das.
Richie
Richie bringt im Raum hin und wieder ein Spielzeug um zu zerren. Häufiger holt er sich ein Plüschtier oder etwas zum drauf Kauen und liegt zufrieden damit irgendwo. Richie schläft auch viel, er ist der ruhigere, entspanntere Hund.
Richie mag Suchen.
Schnüffelfutter
Mindestens einmal täglich verteile ich das Trockenfutter der Jungs. Am liebsten mache ich das draußen. Je nachdem wo wir grad sind und wie das Wetter ist, gibt es Varianten. Mal gibts das auf der Hunderunde, mal auch innen.
Besonders gern, wenn möglich im großen Garten. Dort gern an den verschiedensten Stellen.
Immer gehts ums Schnüffeln, ums Suchen, darum mit der Nase das Futter zu finden.

Richie findet Wege
Auf manchen Runden sind wir auf Querwegen in Waldgebieten unterwegs, die nicht ausgeschildert sind. Strecken im Unterholz sind Richies Spezialität. Wenn wir eine Strecke in letzter Zeit schon mal gegangen sind, findet er Wege durchs Unterholz am besten von uns allen.
Ich motiviere ihn und unterstütze diese Fähigkeit.
Bereichernde Beschäftigung?
Schwierig, irgendwie schon, und doch für die Frage in der Blogparade wirkt es wenig: Hundebeschäftigung, die Mensch und Hund bereichert.
Ist das was wir tun sowas?
Gefühlt für mich, wenn ich lese, was da noch alles sein könnte, nö, das reicht nicht, damit kannst du nicht teilnehmen.
Dann stelle ich mich quasi auf die Seite und tue so, als würde mich jemand das fragen, die so mit ihren Tieren umgeht und das schrieb. Und dann bin ich sicher, klar, das ist ein Aspekt, ein Umgang, ein Blogbeitrag dazu passend.
Na, dann nimmt auch dieser Artikel meiner kleinen Artikelserie, der Kategorie sorgt sich um Fell und Panzer an einer Blogparade teil.


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